Bauindustrie
Heavy-Duty Construction: Kennzeichnung für raue Oberflächen und extreme Witterung
Branchen-Expertise
Die Bauindustrie stellt Etiketten vor physikalische Herausforderungen, die weit über den Standard hinausgehen. Materialien wie Beton, Ziegel, raues Holz oder staubiges Metall bieten herkömmlichen Klebstoffen kaum Kontaktfläche. Zudem müssen Kennzeichnungen auf der Baustelle aggressiven Umgebungen trotzen: alkalischer Zementstaub, UV-Strahlung, permanente Feuchtigkeit und mechanische Belastung durch Transport und Lagerung. Ob zur Inventarisierung von Schalungselementen, Kennzeichnung von Fenstern oder als Sicherheits-Prüfsiegel auf Gerüsten – die Haftkraft muss kompromisslos sein.
Technisches Datenblatt: Construction-Standard
| Spezifikation | Details |
|---|---|
| Obermaterial | Dicke PVC-Folie (100µ), Aluminium-Verbund oder stabiles PET |
| Klebstoff-System | High-Tack Kautschuk-Kleber oder modifiziertes Acrylat (60g/m²) |
| Beständigkeit | UV-stabil, wasserfest, abriebfest, alkali-resistent |
| Einsatzgebiet | Außenbereich, Baustellen-Logistik, Werkzeug-Kennzeichnung |
Kohäsion vs. Adhäsion auf Beton
Auf porösen Untergründen wie Beton ist das Fließverhalten des Klebstoffs entscheidend. Wir nutzen Klebstoffsysteme mit einem sehr hohen Schichtgewicht. Während die Adhäsion die Bindung zur Oberfläche sichert, muss die Kohäsion (innere Festigkeit) des Klebers hoch genug sein, um das Etikett trotz Windlast und Temperaturdehnung in Position zu halten. Durch den Einsatz von dickschichtigen Kautschuk-Hybriden erreichen wir eine mechanische Verkrallung in der Oberflächenstruktur des Baustoffs.