Booklet-Etiketten
Das Platzwunder: Mehrlagige Informationssysteme für maximale Datendichte
Anatomie eines Mehrlagenetiketts
Booklet-Etiketten (auch Sandwich-Etiketten genannt) kombinieren ein selbstkleberndes Trägeretikett mit einer fixierten, mehrseitigen Broschüre. Sie sind die Lösung, wenn gesetzliche Informationen den Platz einer herkömmlichen Etikettenfläche übersteigen.
Oft laminiert, mit Anfasslasche (Open-Reseal) zum beliebig oft Öffnen und Verschließen.
Dünndruckpapier (Leporello-Falz oder Heftchen) mit Platz für bis zu 32 Seiten oder mehr.
Das permanent haftende Fundament direkt auf dem Produkt (Flasche, Dose, Tiegel).
2. Warum Booklet-Etiketten?
Multilingualität
Ideal für Exportprodukte: Statt länderspezifischer Etiketten werden Anleitungen in 10 bis 20 Sprachen in einem einzigen Booklet untergebracht.
Pflichtangaben
In Chemie und Pharma müssen seitenlange Sicherheitsdatenblätter oder Dosierungsanleitungen fest und unverlierbar am Produkt verbleiben.
Technische Details & Sonderformen
- Material: Basis aus reißfester PE-/PP-Folie; Innenteil aus opalem Dünndruckpapier zur Minimierung der Gesamtdicke.
- Dry-Peel-Variante: Obere Lagen lassen sich rückstandsfrei abziehen (z. B. für Gutscheine oder Vignetten).
- Wrap-around: Wickeletiketten, die mehrfach um das Produkt gerollt werden.
- Pharma-Plus: Optionale Integration von Blindenschrift (Braille) auf der Deckschicht.
Verarbeitungshinweis für Techniker
Obwohl Booklet-Etiketten deutlich dicker sind, können sie mit Standard-Etikettieranlagen von der Rolle gespendet werden. Entscheidend ist die präzise Einstellung der Maschine auf die höhere Materialstärke und die korrekte Justierung der Spendekante.