Pharma & Medizintechnik
Sicherheit & Compliance: Hochleistungskennzeichnung für sensible medizinische Güter
Branchen-Expertise
Die Pharmaindustrie ist eines der am stärksten regulierten Segmente weltweit. Etiketten dienen hier nicht nur der Information, sondern als aktiver **Fälschungsschutz** (Tamper Evident) und zur lückenlosen **Rückverfolgbarkeit** (Serialisierung). Technische Herausforderungen liegen vor allem in der Sterilisationsfestigkeit und der sicheren Haftung auf sehr kleinen Gefäßen wie Ampullen oder Spritzen, bei denen das Material nicht abstehen darf.
Technisches Datenblatt: Pharma-Standard
| Spezifikation | Details |
|---|---|
| Obermaterial | Dünne PE-Folie (50µ) oder schmiegsames Papier (60g) |
| Klebstoff-System | Haftstarkes Rein-Acrylat (Lifting-resistent & Sterilisationsfest) |
| Sicherheitsfeatures | Braille-Prägung, Hologramme, Tamper-Evident-Effekte |
| Beständigkeit | Resistent gegen Autoklavieren, ETO-Gas und Gammastrahlung |
Lifting-Resistenz & Rückstellkraft
Ein häufiges Problem bei kleinen Ampullen ist das Aufspringen der Etikettenkanten. Dies liegt an der physikalischen Rückstellkraft steiferer Materialien. In der Pharmazie werden daher bevorzugt sehr dünne, „tote“ Folien (ohne Memory-Effekt) in Kombination mit Klebstoffen eingesetzt, die ein sehr hohes Schergewicht aufweisen, um die mechanische Spannung dauerhaft zu neutralisieren.