Konfektionierung
Das Nadelöhr der Produktion: Wo sich Theorie und Hochgeschwindigkeits-Praxis treffen
QS – Wächter der Markenstabilität
Die Qualitätssicherung begleitet den gesamten Prozess, um Ausschuss und Imageverlust zu vermeiden. Ein fehlerhaftes Etikett am POS schadet der Marke nachhaltig.
Das Fundament: Trägermaterialien
Der Liner entscheidet über die Effizienz der Etikettieranlage. Er muss das Etikett halten, aber im richtigen Moment präzise freigeben.
Glassine-Papier
Der hochverdichtete Standard (meist weiß/gelb). Reißfest und ideal für klassische Stanzungen in Standard-Anlagen.
PET-Liner (Folienträger)
Extrem dünn für mehr Etiketten pro Rolle (weniger Stopps). Verhindert den „Orangenhaut-Effekt“ beim No-Label-Look.
Konfektionierung & Wicklung
Hier wird die Mutterrolle in ihre Endform gebracht. Wickelrichtung und Kerndurchmesser (40mm/76mm) müssen exakt zu den Kunden-Applikatoren passen.
Das saubere Abziehen des überschüssigen Materials ohne Risse ist der ultimative Beweis für eine präzise Stanzung und eine perfekt eingestellte Silikonisierung.
4 Goldene Regeln für die Applikation
Vom Druck zum Erfolg
Die Qualität eines Etiketts beweist sich erst, wenn es die Konfektionierung fehlerfrei durchläuft und am Ende fest auf dem Produkt sitzt. Nur wer das Zusammenspiel von Träger, Kleber und Anlage versteht, sichert seine Markenstabilität.